Beckenbodentraining

Eigentlich trainiert sich der Beckenboden von selbst, da er als Teil der aufrichtenden Muskelgruppen allein durch die Alltagsreize „gesund“ bleibt. Allerdings können Geburten oder Operationen, aber auch ungünstiges Alltagsverhalten die Funktion des Beckenbodens beeinträchtigen.

Inhalte:

  • Informationen rund um den Beckenboden
  • Kennenlernen des Beckenbodens anhand von Wahrnehmungsübungen
  • Wiederherstellen einer natürlichen Grundspannung und der ursprünglichen Funktion anhand von Atem-, Kräftigungs- und Entspannungsübungen
  • Hinweise zu Atmung, Haltung und Trinkverhalten helfen, den Beckenboden zu entlasten und zu pflegen
  • Verhaltenstraining bei Drangbeschwerden

Ziel ist es, den Beckenboden wieder in sein System zu integrieren, so dass er sich durch die Alltagsreize wieder von selbst trainiert.

Dass Beckenbodentraining überaus wirksam bei entsprechenden Beschwerden sein kann, darauf ist in einer neueren Ausgabe der Ärztezeitung (19.6.2011) hingewiesen worden. Demnach ist sowohl für Frauen als auch für Männer mit Belastungs-inkontinenz ein konsequentes Beckenbodentraining die Therapie der Wahl. Am besten seien die Erfolge, wenn den Patienten die Techniken über mehrere Termine verteilt beigebracht werden, sagte Professor Axel Haferkamp im Gespräch mit der „Ärzte Zeitung“ aus Anlass der Welt-Kontinenz-Woche.